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1.000 mm Schmalspurbahn - Die Harzer Brockenbahn - Nostalgiezüge und Dampflokomotiven |
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Die Harzer Brockenbahn1.000 mm SchmalspurbahnDer Harz, eine einmalige Landschaft in der Mitte von Deutschland, zieht
jedes Jahr Heerscharen von naturbegeisterten Touristen. Ob Städte, wie Wernigerode mit
einen malerisch gelegenen Schloss, oder die Roßtrappe und der Hexentanzplatz bei Thale,
zu sehen gibt es viele touristische Attraktionen. Auch der Brocken diente einst den Hexen
als Tanzplatz, wenn diese in der Walpurgisnacht ihren Sabbat feierten. Der Brocken ist
nicht irgend ein Berg, sondern mit stolzen 1.141,10 Metern über Normal-Null der höchste
Berg im Harz. Hier hinauf müht sich pfeifend und schnaufend seit dem Jahre 1898 die
Harzer Brockenbahn, die eigentlich als echte Schmalspurbahn allein bereits eine
touristische Attraktion ist.
Im Harz, südwestlich von Wernigerode und mitten im Wald gelegen, befindet sich der Ort Drei-Annen-Hohne, der eigentlich ein Ortsteil von Schierke ist. Eine Landstraße verbindet Drei Annen Hohne und Schierke.
Die damalige Betreibergesellschaft war bis zum Jahre 1948 die Nordhausen Wernigeroder Eisenbahngesellschaft (Kürzel NWE) und von 1948 bis 1949 gehörte die Brockenbahn kurzeitig zur Vereinigung Volkseigener Betriebe (Kürzel VVB) und war somit ein Volkseigener Betrieb. Ab dem Jahre 1949 wurde die Brockenbahn der Deutschen Reichsbahn (Kürzel DR) zugeordnet und gehörte somit zu den Staatsbahnen der DDR. In diesen Jahren diente die Brockenbahn hauptsächlich dazu, die auf dem Brocken stationierten Grenztruppen der DDR, sowie die ebenfalls auf dem Brocken stationierten sowjetischen Truppen mit Gütern zu versorgen. Nach der Wiedervereinigung wurde im Jahre 1991 eine
Betreibergesellschaft gebildet und die Harzer Schmalspurbahnen GmbH. Selbige übernahm ab
dem Jahre 1993 offiziell den Zugverkehr. Außer der Brockenbahn gehören noch die
Selketalbahn und die Harzquerbahn zum Unternehmen. Das Schienennetz aller drei
Schmalspurbahnen beträgt insgesamt rund 140 Kilometer. |
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